Unser Haus in der Geschichte |
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In der Regel ist es so, daß ein Bahnhof eine Gastwirtschaft nach sich zieht. |
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Als der Mensch methodisch an die Ausrottung des Wildes ging entwickelte sich auch im Harz eine Tierspezies, die sich vor allem durch Gewitztheit und flinke Beine auszeichnete. Es handelt sich dabei um eine merkwürdige Kreuzung zwischen Hase und Reh. Dabei trägt der etwas größere Waldhase durch eine Laune der Natur ein Rehgehörn zwischen den Löffeln. Dieses Tier wird im Volksmund und in der Jägersprache "Rasselbock" genannt. Wer dieser Sache keinen Glauben schenkt, der soll sich in der Gaststube die Trophäe eines Rasselbocks ansehen, der Sternhauswirt gibt gern weitere Auskünfte dazu. |
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1744 wurde ein "Windschuppen" errichtet, in dem die Jäger Schutz fanden. 1756 taucht zum ersten Mal der Name ,,Sternhaus" auf. Fürst Albrecht von Anhalt ließ in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts einen Rundbau in Fachwerkbauweise errichten. Aus allen Fenstern konnte man in die 8 Alleen blicken, die von hier aus in die Wälder führten. Das Stemhaus wurde zu einem beliebten Ausflugsziel und daher zu einem weitbekannten Gasthaus. Seit 1976 führt Familie Sedlak das Haus. Das historische Gebäude wurde in den 80er Jahren gründlich saniert und umgebaut. Zwar verschwand der Rundsaal, aber dennoch wurde der Neubau so gestaltet, dass er sich stilecht in die Landschaft einfügt. Seither sind die Gäste nicht mehr zählbar, die sich hier bei herzhafter Harzer Küche und selbstgebackenem Käse- und Apfelkuchen von den Sternwanderungen erholen und die natürlich dem berühmten Rasselbock ihre Reverenz erweisen. Oft trifft man in der gemütlichen Gaststube auch Förster und Jäger und erhält nebenbei gratis einen Extra-Kurs im unverwechselbaren Harzer Jägerlatein. |
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